Was ich in meiner Wohnung noch so brauche…
Hier mal der Versuch eine ordentliche Liste zu erstellen, was ich so für meine Wohnung alles noch brauche an Krams.
Fußmatte für den Eingang
Badezimmerspiegel
Toaster
Mikrowelle
Eierkocher (Is Luxus, ich weiß
)
Wäschekörbe (Jeweils für Bunt- und Kochwäsche einen)
Duschvorhang nebst Aufhängung
Handtuchstange fürs Bad
Ausflug in die Wand
Am Sonntag den 27.2.2011 um 17 Uhr trafen sich 10 Sportbegeisterte Jugendliche und Trainer des “Ruder-Club Saffonia 08″ in der Erlebniscity TURM in Oranienburg, allerdings nicht um dem Wassersport zu fröhnen. Im Winter kann man nämlich durchaus auch mal andere Sportarten ausprobieren und da wir ja alle eh hoch hinaus wollen, versuchten wir uns mal an der Kletterwand.
Wir hatten für 17 Uhr ein zweistündiges Schnupperklettern gebucht, zu dessen Anfang wir von einem erfahrenen Kletterer und Trainer erstmal eine kurze Einweisung bekamen. Ingo (So hieß der Trainer) erklärte uns zum Beispiel, dass wir bis zur Markierung auf 2,5M Höhe auch ohne Gurt und Sicherung klettern dürfen, da von dieser Höhe eine weiche Landung auf den dicken Matten garantiert ist. Karoline warf sich sogleich mutig in die Wand und demonstrierte eben dieses (Alles absichtlich natürlich). Nach der Demonstration durften alle nacheinander mal quer an der Wand gehen (Auf Absprunghöhe von rechts nach links klettern) um ein Gefühl für die Bewegungen zu bekommen.
Danach wurden wir in Dreiergruppen aufgeteilt und mit Klettergurten ausgestattet. Beim Anlegen des Klettergurtes haben wir gleich gelernt, dass man, bevor man losklettert, immer noch mal einen Partnercheck macht, also beim Partner überprüft, das der Gurt nicht zu fest und nicht zu lose sitzt und der Karabiner bzw. das Sicherungsgerät zwischen Seil und Gurt richtig (an)geschlossen ist.
Jede Gruppe bekam noch eine Einweisung in die Sicherungstechnik und die Kletterkommandos. Ein lautes “ZU!” bedeutet zum Beispiel, dass der Kletternde am Ende der Route angekommen ist oder kurz Pause machen möchte und die Bodencrew dementsprechend das Seil fixieren muss. Ein “AB!” signalisiert, dass der Kletternde abgseilt werden möchte. Hierbei konnte man sich richtig wie im Film von der Wand abstoßen, was einfach nur cool aussieht!
Es gab am Boden immer zwei Sichernde, die die Kommandos entgegennahmen. Einer war als Gegengewicht ins Seil geklinkt und hatte eine Hand am Sicherungsgerät, der andere kümmerte sich um das Einholen des Seils und der Dritte im Bunde war natürlich in der Wand und kraxelte mutig drauf los.
Anfangs war die Skepsis noch groß. Hält das Seil? Was passiert, wenn ich Falle? Können die anderen mich halten? Was ist der Sinn des Lebens?
Nachdem man sich jedoch einmal richtig ins Seil gesetzt hat, kam das Vertrauen und damit auch der Spaß. Nun wollten alle immer noch höher und einige versuchten sich sogar daran, die 14 Meter bis um Gipfel zu erklimmen. Wobei einige schon bis zur Hälfte kamen und sich dort zur Belohnung auf einem künstlichen Felsvorsprung ausruhen und die Halle mal von oben betrachten konnten, bevor es wieder bergab ging. War wohl doch ein ganz schön mulmiges Gefühl, dort oben zu stehen. Wieder unten angekommen strahlte man seine Kameraden jedoch an, als wolle man der Sonne Konkurrenz machen.
Ein besonderer Ansporn war auch der Anblick der anderen anwesenden Kletterer, die sehr gekonnt an der Wand empor liefen. Hier konnte man sich auch gleich mal abgucken, dass man nicht mit allen Griffen (“bunt”) nach oben klettert, sondern einer Route folgt, also immer nur Griffe einer Farbe nutzt.
So verging die Zeit wie im Flug und manchmal auch im Flug (Wenn sich gerade wieder jemand abseilen ließ) und alle hatten einen riesen Spaß.
Einziger Wehrmutstropfen war, dass sich mehr als 10 Leute angemeldet haben, einige jedoch offensichtlich nicht erschienen sind. Aber auch das mit der verbindlichen Anmeldung bekommen wir noch hin
Wenn nun jemand spontan Lust bekommen hat, das Klettern auch ein Mal auszuprobieren, stelle ich gerne einen Kontakt her bzw. bei größerer Nachfrage organisiere ich auch gerne wieder einen Kurs.
Bis dahin kehren wir aber erstmal in unsere Sporthalle bzw. hoffentlich auch bald auf Wasser zurück.
Liebe Grüße
Paul
Klettern
Nach scheinbar endloslanger Funkstille gibt es jetzt mal wieder ein Lebenszeichen.
Caro und ich haben vor einiger Zeit (Vor drei bis vier Monaten) das Klettern für uns entdeckt. Den eigentlich Impuls dazu habe ich in Gesprächen mit Freunden aufgegriffen, die den Sport schon betreiben und gerade zu am Schwärmen waren. Irgendwann hatte sich dann bei Caro und mir der Wunsch manifestiert, das Ganze auch mal aus zu probieren.
Wir haben dann in der Erlebniscity Oranienburg auch bekannt als T.U.R.M. einen Kletterkurs gebucht, um uns den Einstig zu erleichtern bzw. sicher zu stellen, dass wir die Grundlagen richtig erlernen. Dabei lernten wir den selbstständigen Klettertrainer Ingo Mach kennen, der uns in die Materie einführte und auch nach dem Kurs Ansprechpartner blieb und ist.
Nachdem wir den Kurs dann erfolgreich abgeschlossen hatten und unseren Toprope-Schein in den Händen hielten, konnten wir auch auf eigene Faust in die Kletterwand im T.U.R.M. steigen.
Die genannte Wand ist sicherlich nicht die Größte und Abwechslungsreichste, aber am Anfang wirds einem trotzdem nicht langweilig und erste Lernerfolge stellen sich schnell ein.
So richtig cool ist Klettern aber glaube ich nur in der freien Wildbahn, dementsprechend werden Caro und ich am übernächsten Wochenende zu einem von Ingo organisierten Klettertripp/Kurs ins Elbsandsteingebirge aufbrechen. Ich freu mich da echt riesig drauf, was die Leute in meiner Umgebung sicherlich auch mitbekommen haben ![]()
Ich werd mal zusehen, dass ich auch einen kleinen Bericht hier verfasse und vielleicht auch nen paar Bilder hochlade. Drückt uns die Daumen, dass das Wetter mitspielt!
Joa so viel in aller Kürze.
Mal was Neues
Hallöle alle zusammen!
Ich wollte eigentlich nur kur nen bisschen Werbung für meinen Motorradhändler machen, aber mal schaun, was sonst noch so bei rum kommt.
Die geneigten Leser dieses Blogs wissen mit sicherheit schon, dass ich mir ein Motorrad zugelegt habe. Ich hab die Kiste im Dezember über verschlungene Pfade bei einem BMW-Händler in Zossen (ca. eine Autostunde von Berlin-Frohnau entfernt) entdeckt. Der Hausmeister meiner Mutter kannte diesen Händler seit Langem und bekam ein Angebot, welches er zwar selber nicht wahrnehmen konnte, aber er erinnerte sich, mit meiner Mutter über meine Leidenschaft gesprochen zu haben. So erreichte dieses Angebot dann eines Abends mich.
Bedingt durch das viele Hören-Sagen kam erstal die Info bei mir an, dass es sich um eine Honda CB 1200 von 1989 handelt. Bei dem Baujahr wurde ich erstmal ein wenig stutzig, meine Euphorie lies dies jedoch schnell in den Hintergrund rücken, weil die Maschine so in etwa eins meiner Traummotorräder ist und der Preis von 1600€ ein absolutes Schnäppchen war.
Deswegen rief ich noch an diesem Abend den Hausmeister (Siggi ist sein Name, ein wirklich sehr netter und aufgeschlossener Mensch) an und fragte, was es sonst noch so für Infos gibt und mit wem ich mich da in Verbindung setzen musste. Er versprach daraufhin, dass er sich nochmal mit seinem Kumpel (dem Händler) in Verbindung setzen und mich dann informieren würde.
Nun wartete ich zwei Tage in freudiger Erwartung auf diesen Anruf.
Als ich Siggi dann wieder an der Strippe hatte, teilte er mir erstmal etwas verlegen mit, dass es sich doch nicht um eine CB 1200 sondern “nur” um eine CB 750 handelt, ein schnelles Googeln ergab aber, dass die Kiste und damit das Angebot trotzdem äußerst interessant ist.
Er nannte mir noch die Kontaktdaten seines Kumpels beim Händler, an den ich mich wenden sollte und verabschiedeten wir uns auch schon wieder. Ich konnte es kaum erwarten, da an zu rufen
Um das Kind mal beim Namen zu nennen: Der Laden heißt BMW Wernecke und mein Ansprechparnter dort Thomas Weckend, seines Zeichens selber begeisterter Motorradfahrer und ebenfalls völlig unkompliziert im Umgang.
Ich rief dann dort mit doch etwas weichen Knien an, lies mir nochmal ein paar Daten durchgeben und bekam auch nochmal den Freundschaftspreis von 1600€ bestätigt. Ich bat um ein wenig Bedenkzeit, signalisierte aber sehr deutlich, dass ich ein großes Interesse an dem Mopped hatte. Wir verblieben dann so, dass ich mich bald nochmal melden sollte.
Ich wusste nun, dass die Kiste nicht 1989 sondern 1998 gebaut wurde und ca. 39.000 Kilometer auf dem Tacho hatte. Außerdem war sie wohl in einem optisch wie auch technisch einwandfreien Zustand. Dem Vorbesitzer ist sie zwar einmal zu jeder Seite umgekippt, die montierten Sturzbügel haben das gute Stück jedoch vor größeren Blessuren bewahrt, sodass keine Schäden am weinroten Lack oder sonstwo zu beklagen gewesen wären. Im Motor stecken gemütliche 71 Pferdchen, die für ein erstes eigenes Motorrad vollkommen ausreichend sind und zu guter letzt würde ich sogar ein Jahr Garantie vom Händler bekommen.
Nun war es quasi an mir, eine Entscheidung zu treffen. Ich beriet mich mit meinem Kumpel Daniel und googelte auch noch ne Weile um mir ein noch umfassenderes Bild von der Maschine zu machen und stieß dabei auf sehr viel positives Feedback. Der Motor soll fast unkaputtbar sein und durchaus 120.000 Km durchhalten, was für ein Motorrad schon nicht wenig ist. Der gutmütig/unkomplizierte Charakter soll es zu einem treuen Begleiter auf längeren Reiserouten und auch bei sportlicheren Tagesausflügen machen.
Nach dem ich eine Nacht drüber geschlafen hatte, stand für mich fest, dass ich mir die Maschine auf jeden Fall mal ansehen wollte und war insgeheim eigentlich schon überzeugt, dass ich sie kaufen möchte. Also hängte ich mich ans Telefon und vereinbarte einen Termin mit Thomas. Daniel hatte mir schon zugesagt, als ich ihn fragte, ob er mich als erfahrener Berater begleiten möchte und Caro gesellte sich dann auch noch zu uns und organisierte sogar nen Auto, damit wir bequem zum Händler kamen.
Als dann der Termin gekommen war, machten wir uns auf den Weg und ich muss sagen, dass die Aufregung und Anspannung doch tief in meinen Knochen saß. Ich freute mich wirklich wie ein kleines Kind.
Im Laden angekommen begrüßte uns Thomas und zeigte uns ohne großes Gerede die Maschine. Jetzt erst konnten wir richtig sehen, in was für einem guten Zustand sie sich befand. Alle Chrom- und Lackteile glänzten, der Motorblock und die gesamte Mechanik war grundlich geputzt worden, die Bremsscheiben hatten keine Furchen oder Rillen und sogar die Reifen waren so gut wie neu. Der Vollständigkeit halber schoben wir die Kiste kurz vor die Tür, um sie mal an zu lassen und den Motor zu hören. Wie zu erwarten war, sprang sie sofort an und nichts an oder in der Maschine klang merkwürdig, klapperte oder schepperte.
Noch ein kurzes Telefonat mit Dirk, dem Vater meines Patenkindes und ebenfalls begeistertem Motorradfahrer und die Sache war für mich klar.
“Ich kaufe diese Maschine!” war mein Gedanke und kurze Zeit später saßen wir um Büro, um den Gedanken auf Papier und in Form von Verträgen fest zu halten.
Die Sache wurde immer besser, als sich dann im Gespräch herauskristallisierte, dass der Händler gegen eine wirklich geringe Gebühr ebenfalls den Einbau und die Anmeldung der Drossel (ich darf leider erst ab August diesen Jahres die Maschine offen fahren), die Ummeldung auf mich und generell den gesamten Papierkrieg beim Amt ausfechten würde. Ich brauchte mir nur noch eine Versicherung besorgen und müsste mich sonst um nichts kümmern.
Ich leistete noch eine Anzahlung in Höhe von 500€ und ab da verblieben wir so, dass ich die Kiste komplett fertig und Fahrbereit mitte Januar abholen könnte.
Aus dem Abholen wurde dann ein Bringen, aber im Endeffekt stand das Motorrad dann tatsächlich Ende Januar bei mir auf der Einfahrt.
Da es erst relativ spät geliefert wurde und es zu allem Überfluss auch noch schneite und dezent kalt war, verzichtete ich bei Lieferung auf ein Starten der Maschine. Das hob ich mir für die nächsten Tage auf
Als dann ein günstiger Moment gekommen war, ging ich nach draußen und versuchte mein Glück.
Dabei blieb es leider auch erstmal, weil die Batterie nicht mehr genug Leistung hatte und erstmal geladen werden musste, was im Winter nicht weiter verwunderlich ist, da die Kiste ja nicht gefahren wird.
Ich war deswegen nicht traurig oder gar wütend, sondern freute mich sogar richtig, gleich ein wenig Schrauben zu können. Na ja auf jeden Fall war die Batterie dann schnell ausgebaut und hing in meinem Zimmer am Ladegerät. Dort gönnte ich ihr dann zwei Tage um ihre alte Kraft wieder zu erlangen.
Nach dem Einbau war ich gespannt wie nen Flitzebogen, ob die Kiste anspringen würde. Ich hab den Moment in einem kurzen Video festgehalten, welches ich im letzten Beitrag schon erwähnte, hier aber nochmal zeigen möchte:
Wie ihr seht, springt sie super an und damit hatte sich der Traum vom ersten eigenen Motorrad erfüllt!
Jetzt stand mir erstmal nur noch das Wetter im Weg. Es ist nicht so, dass ich den Winter und den Schnee nicht mag, aber man, ich hab nen Motorrad und will verdammt nochmal auch damit fahren
Na ja, ich ging nach ner Woche ohne Aussicht auf freiere Straßen mal wieder nach draußen um zumindest den Motor nochmal in Aktion zu hören und auch das habe ich wieder mit einem kleinen Video festgehalten:
Ja ja, so ist das mit den Spielzeugen der Männer
Die Freude wurde jedoch kurzfristig getrübt, als ich mir dann den Motor nochmal genauer ansah. Auf der linken Seite war etwas Öl ausgetreten und lief über die Kühlrippen. Da Tat wohl eine Dichtung ihre Arbeit nicht mehr ganz so zuverlässig bzw. war zur Undichtung mutiert und hier geht mein eigentlich am Anfang angesprochenes Lob los
Ich schrieb dann Thomas eine eMail und packte zwei Fotos von der betroffenen Stelle mit in den Anhang, damit er sich überlegen kann, was gemacht werden muss, ich hatte ja schließlich ein Jahr Garantie auf die Kiste und ich war gewillt diese zu nutzen. Heute früh (zwei Tage nach der eMail) bekam ich dann einen Anruf vom Werkstattsleiter von BMW Wernecke, der mir mitteilte, dass er die Ersatzteile bereits bestellt hatte und ich die Kiste dann sobald es möglich ist, zu ihm fahren könne. Für die Zeit, die sie in der Werkstatt steht, bekomm ich dann eine Ersatzmaschine zur Verfügung gestellt und muss quasi nur ein bisschen Sprit zahlen, was mir eigentliche gal ist, da ich eh jede Ausrede nutzen werde, um irgendwie Fahren zu können
Außerdem kann ich so gleich noch ein weiteres Motorrad “probefahren”.
Alles in allem bin ich also höchst zufrieden mit der Maschine (soweit ich das bis jetzt halt sagen kann), aber vor allem auch mit dem Service seitens Thomas und BMW Wernecke. Da fühlt man sich richtig gut aufgehoben und betreut, wenn man auf eMails so schnelle und befriedigende Antworten bekommt und auch am Telefon immer einen Ansprechpartner hat, der sich Zeit nimmt.
So sollte das immer laufen und jetzt muss nur noch der Schnee weichen und dann kann es losgehen!!!
Ich hab nen Youtube-Kanal
Hallöle alle zusammen,
ich hab mir vor einiger Zeit mal nen Youtube-Account zugelegt und gedenke da ab und zu mal nen paar Videos zu veröffentlichen. Momentan gibts da “nur” drei von meinem Motorrad (Honda CB 750 “Seven Fifty”), welches ich vor einiger Zeit erworben habe. Vielleicht verfasse ich diesbezüglich auch demnächst mal nen Artikel.
Hier ist nun also der Link:
pointfortytwo auf Youtube
Wenn ihr Bock habt, lasst doch nen paar Kommentare dort. Vielleicht interessieren den einen oder anderen ja auch meine Playlisten.
Macht et jut!
Nu aber…
mal weg mit dem Trübsalsartikel.
Ich wünsche allen Lesern eine besinnliche und erfüllende Weihnacht im Kreise der Liebsten. Lasst es euch gut gehen!
Grüße
Paul
Der Kampf mit der Uni
Hallo,
ich schreibe heute aus einem eher unerfreulichen Anlass heraus und nicht ohne eine gewisse Wut.
Zur Vorgeschichte: Ich wurde zu meinem Mentor in der Uni bestellt um den geringen Stand meiner Leistungspunkte zu besprechen (Man muss pro Semster 30 dieser Punkte erreichen) und möglichst eine Exmatrikulation abzuwenden. Nun habe ich mir darüber natürlich gewisse Gedanken gemacht und mit einem Freund und meiner Mutter über die Situation gesprochen.
Dabei sind wir/bin ich immer davon ausgegangen, dass es bei dieser Befragung um mich als Menschen und um mein weiteres Leben als Student geht und der Prof mich nach meiner Meinung zum Thema befragt und vielleicht auch versucht zu verstehen, wie es dazu kommen konnte bzw. ein wenig in die Zukunft zu gucken, zu fragen wo ich hin will und wie ich das zu erreichen gedenken. Das wäre meiner Meinung nach nur fair und richtig gewesen und wenn das so gelaufen wäre, würd ich jetzt sicherlich nicht diesen Artikel schreiben, egal wie der Ausgang aussieht.
Wir haben natürlich auch überlegt, wie der Prof denn so als Mensch ist und ich berichtete aus der einen Vorlesung, die ich bei ihm hatte, dass er zwar ne absolut schlechte (um nicht zu sagen eine Zumutung von) Vorlesung abhält, aber an und für sich kein schlechter Mensch zu sein scheint. Er ist zwar ziemlich alt (Sicherlich kurz vorm Rentenalter oder schon drüber), woraus eine gewisse Sorge um sein Verständnis des studentischen Lebens im hier und jetzt erwuchs, aber Alter bringt ja manchmal auch Weisheit.
Nun, leider ist nichts von dem eingtroffen oder zutreffend.
Ich fahr heute früh zur Uni, finde mich rechtzeitig im Sekretariat meines Mentors ein und muss erstmal feststellen, dass er den Termin nicht so wirklich auf dem Schirm hatte um nicht zu sagen, er hatte ihn vergessen.
Na ja, das ist ja eigentlich nicht so das Problem, also setzen wir uns an den Tisch. Ich hatte einen Ausdruck meines Punktekontos mitgebracht, welches er sich dann erstmal vornahm.
Dazu muss ich bemerken, dass mein Punktekonto absolut leer war. Ich war selber äußerst überrascht, da ich eigentlich davon ausgegangen bin, dass zumindest die erfolgreiche Teilnahme an den Tutorien und auch die Abgabe der Hausaufgaben und das mitschreiben und bestehen der Zwischentests irgendwie mit in die Bewertung einfließt und war erstmal völlig vor den Kopf gestoßen, als ich erkennen musste, dass tatsächlich nur die Klausuren zählen und sämtliche andere Arbeit die man erledigt hat, überhaupt nicht zählt und einfach ignoriert wird.
Na ja, also arbeitete sich der Prof so langsam durch die recht kurze Statistik und sagte mehr so zu sich selbst
“Da ist ja gar nichts… Da ist ja überhaupt nichts.”.
Im weiteren Gespräch stellte sich dann heraus, dass er sich an diesem Punkt schon eine passende Schublade für mich gesucht hatte. Sie trug wahrscheinlich die Beschriftung “Hoffnungslose Fälle”.
Er fragte dann kurz, woran es denn gelegen hat, dass ich so gar nichts erreicht habe, worauf ich erstmal sehr verhalten antwortete, allerdings mein Erstaunen äußerte, dass keine meiner bisherigen Leistungen anerkannt wurde. Diese Bemerkung überging er aber und machte mir erstmal klar, dass ich doch bitte mein erstes Semester nachzuholen habe und erstmal diese Module bestehen soll, damit es ein wenig besser um mich aussieht. Ich würde dann zwar immer noch nicht genügend Punkte erreicht haben, aber es sähe zumindest nicht mehr ganz so übel aus.
Bis zu diesem Punkt, hab ich mich doch sehr zurückgehalten und nichts weiter getan, als den reuigen Sünder zu spielen.
Dann fing er allerdings an, mir einen kleinen Vortrag zu halten, wie man denn zu studieren habe wobei die ersten Argumente sicherlich richtig waren, er zum Ende hin aber immer weiter von der lebbaren Realität Abstand nahm.
Er fing an, mir zu sagen, dass ich doch ne Kohle zulegen sollte und man sich durchaus schonmal Tagelang hinsetzen und lernen muss. Soweit stimme ich ihm ohne Einschränkungen zu und gestehe auch, dass ich das zu wenig gemacht habe.
Dann ging er dazu über, dass er mir erläuterte, dass man doch bitte in einer anderen Stadt und getrennt von den Eltern und dem Freundeskreis studieren solle, damit man sich von allem Privaten komplett lösen kann und 24/7 für die Uni lebt. Ihm selbst ist es so ergangen, dass er “fernab der Heimat” studiert hat und es ihm nicht geschadet hat, man sehe ja, wo er jetzt steht. Er könne außerdem aus Erfahrung sagen, dass die “Externen” immer die waren, die den Überblick hatten und wirklich was schafften. Die Leute die bei der Uni wohnten (In der selben Stadt), waren so eher diejenigen, die reihenweise die Segel strichen. Er betonte nochmal, dass man sich dann auch eher mit Leuten aus der Uni befasst bzw. dazu gezwungen wird und dann dadurch auch abends in der Kneipe noch lernen könne.
Da wurde mir schon Angst und Bange ob dieses Schwachsinns, den er da von sich gibt. Man könnte ihm jetzt unterstellen, dass er darüber verbittert war nicht bei seinen Eltern leben zu können, weil die Uni in seiner Heimat ihn eventuell nicht wollte und er deswegen einfach nur vom Neid auf die “Internen” geplagt wurde, die nicht von der mütterlichen Brust und dem väterlichen Schoß getrennt waren, aber das ginge dann doch zu weit.
Ich erwähnte, dass es bei mir persönlich finanziell einfach noch nicht möglich ist, dass ich mich dermaßen vom Elternhaus abnabele, was er aber mit der Bemerkung abtat, dass die Studenten ja alle so anspruchsvoll geworden sind.
Er habe ja schließlich auch für 80 Mark pro Monat in einem kleinen Zimmer zur Untermiete gewohnt und wäre damit blendend zurecht gekommen. Heute müsse ja jeder Student eine Zweizimmerwohnung haben und ein Auto und sonstwas.
Zum Glück beendete er das Gespräch dann relativ bald und entließ mich zumindest im Wissen, dass ich dieses Semester noch Student bin und meine Pläne weiter verfolgen kann. Das ist in sofern sehr gut, als dass ich dadurch meinen Job, den ich vor gut einem Monat angetreten habe, weiterführen darf, wodurch ich dann Geld unter anderem für eine eigene Wohnung (Ein Zimmer reicht mir völlig ^^) oder eine WG hätte.
Dabei fällt mir ein, dass ich ihm vielleicht nochmal hätte sagen sollen, dass ich diesen Job habe um mir demnächst eine Wohnung zu finanzieren, vielleicht wäre ich dann in der Schublade “Nicht ganz so hoffnungslose Fälle” gelandet.
Na ja, ich falle mit dieser Geschichte wahrscheinlich eh in einen den Professoren zur Zeit sehr unangenehme Kategorie und ich hoffe, dass die Studentenproteste Früchte tragen, auf dass ich/wir und kommende Generationen irgendwann mal wieder so studieren können, wie es vor dem Bachelor und Master mal gut funktioniert hat.
So denn, ich werd erstmal die Arbeitszeit weiter genießen.
Quietscheenten auf hoher See
Eigentlich bin ich auf der Suche nach Spielzeugen à la “made in china” für ein Englisch-Referat, bin dabei aber über folgenden Artikel gestolpert:
Nichts wurde aus ihrem friedlichen Leben in den Badewannen Amerikas – in den vergangenen 15 Jahren waren Pazifik, Arktischer Ozean und Atlantik ihre Heimat.
Weiter gehts hier: http://www.sueddeutsche.de/wissen/174/325039/text/
Viel Spaß damit, ich kümmer mich wieder ums Referat!
Manchmal werden bei diesen Talentshows doch noch wirkliche Talente gefunden!
Auf ein solches Talent wurde ich heute in einem Forum aufmerksam gemacht und will gar nicht große Worte verlieren. Die Dame stammt wohl aus der Ukraine, heißt Kseniya Simonova und wurde bei “Ukraine got Talent” entdeckt. Sie erzählt hier eine Geschichte, die es zu einer gewissen Zeit und auch sicherlich heute noch millionenfach durchzustehen galt/gilt. Viel mehr will ich gar nicht verraten.
Drei Tipps nur beim Angucken: Musik an, die volle Distanz mitmachen und genießen!
Kseniya Simonova – Sand Animation
Da will man mal… und Fundstücke
Hallöle,
ich meld mich mal wieder mit nem “rather random” Beitrag. Ich hab heute bei Twitter (Und damit indirekt auf Facebook, StasiVZ und SchülerVZ weil verlinkt) ne Anfrage für nen Kinoabend bei mir rausgehaun, bekam jedoch leider keine Antwort. Was mich daran so wurmt ist eigentlich nicht die Tatsache, dass sich keiner gemeldet hat, sondern dass dieser doch eher seltene und vor allem für meine Verhältnisse doch recht spontane Ausbruch aus der Routine so dermaßen ins Leere lief. Na ja, kann man wahrscheinlich nüschts machen
Hab dafür mit nem sehr guten Kumpel (um nicht zu sagen einem der Besten) telefoniert, der gerade nen ziemlichen Schicksalsschlag durchstehen muss (Nen Sandkastenfreund von ihm ist im Alter von 23 Jahren durch eine schwere Krankheit gestorben) und konnten glücklicherweise aber auch über das eine oder andere angenehmere Thema quatschen. War sehr gut und ich freu mich jedes Mal, wenn wir wieder nen bisschen kommunizieren, was zuweilen durch die Räumliche Distanz (Er studiert nicht in Berlin und auch nicht in Brandenburg
) und kaum Überschneidungen im restlichen Leben etwas erschwert wird. Ist eine der wenigen Freunschaften, die wirklich schon seit meiner Geburt halten (Gibt da nur zwei oder drei quasi).
Danach hab ich mir dann nen Film reingezogen (Jennifers´s Body – war nich sooo der Brüller, muss man nich gesehen haben) und danach noch einen, der wiederum doch sehenswert ist. Namentlich wäre das “The Transporter” mit Jason Statham. Cooler Typ, coole Aktion
War so nen bisschen den Kopp zu machen und einfach genießen.
Joa nu is der Film auch durch und ich lausche gerade meiner neuesten, musikalischen Errungenschaft. Ich will Kappes Beispiel auch gleich mal Folgen und hier zwei Songs von denen posten. Ich finde, die Band macht sehr entspannte, elektronische Musik, nun aber genug der Worte, hier sind zwei Videos von denen. Viel Spass mit “Hot Chip”!
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